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Eine Show durchautomatisieren – nur noch Go drücken
Das Ziel ist verlockend: eine Vorstellung, bei der eine einzige Person nur noch an den richtigen Stellen Go drückt – und Musik, Mikrofone, Licht und Video laufen wie von selbst. Mit MDstage ist das kein Wunschdenken, sondern eine Frage der Vorbereitung. So gehst du es an.
Alles hängt am Textbuch
Die Grundidee von MDstage: Das Textbuch und die Show-Steuerung sind ein und dasselbe. Jeder Cue – ob Musik, Mikrofon, Licht oder eine Nachricht an ein anderes Gerät – sitzt genau an der Stelle im Text, an der er passieren soll. Du programmierst die Show also dort, wo du sie ohnehin liest. Beim Durchgehen entsteht Cue für Cue eine vollständige Ablaufsteuerung.
Drei Stufen der Automatisierung
Du musst nicht alles auf einmal automatisieren. In der Praxis bauen sich Produktionen meist in Stufen auf:
- 1. Ein Go pro Cue. Jeder Einsatz – Musik, Lichtwechsel, Mikrofon – bekommt einen eigenen Cue. Du drückst an jeder Stelle einmal Go. Schon hier verschwindet das Jonglieren mit mehreren Programmen.
- 2. Cues bündeln. Was gleichzeitig passiert, kommt in einen einzigen Cue: Musik starten, Licht wechseln und die richtigen Mikrofone öffnen mit einem Go. Außerdem kann ein Cue andere beeinflussen – etwa die laufende Hintergrundmusik automatisch ausblenden.
- 3. Automatische Übergänge. Manche Cues lösen sich selbst aus: zum Beispiel, wenn die Musik eine bestimmte Stelle erreicht, oder wenn ein Stück endet und nahtlos das nächste startet. Diese Ketten musst du gar nicht mehr von Hand fahren.
Am Ende bleibt für die Person am Pult oft nur noch eines: an den dramaturgisch wichtigen Punkten Go zu drücken. Den Rest erledigt die Show selbst.
Auto-Mic und Vamps nehmen Druck raus
Auto-Mic öffnet MDstage die Mikrofone automatisch nach dem Rollentext – du musst sie nie einzeln schalten. Und mit Vamps wartet die Musik geduldig auf die Bühne: Der Loop läuft, bis der Einsatz da ist, und steigt dann taktgenau aus. So bleibt die Show auch dann im Takt, wenn auf der Bühne improvisiert wird." data-en="Two features make the difference between 'a lot of clicking' and 'running it relaxed'. With Auto-Mic, MDstage opens the microphones automatically based on the script – you never have to switch them individually. And with vamps, the music waits patiently for the stage: the loop runs until the entrance happens and then exits exactly on the beat. So the show stays in time even when the stage improvises."> Zwei Funktionen machen den Unterschied zwischen „viel klicken“ und „entspannt fahren“. Mit Auto-Mic öffnet MDstage die Mikrofone automatisch nach dem Rollentext – du musst sie nie einzeln schalten. Und mit Vamps wartet die Musik geduldig auf die Bühne: Der Loop läuft, bis der Einsatz da ist, und steigt dann taktgenau aus. So bleibt die Show auch dann im Takt, wenn auf der Bühne improvisiert wird.
Sicher auch für eine Person ohne Technik-Erfahrung
Automatisierung ist nur dann etwas wert, wenn sie verzeiht. Deshalb macht Back jeden Go vollständig rückgängig – inklusive Loops, Mikrofonen und Licht. Ein zu früher Einsatz wird einfach zurückgeholt, und es geht weiter, als wäre nichts gewesen. Genau das macht den Unterschied: Eine gut vorbereitete Show kann am Ende auch eine Person ohne jede Technik-Vorerfahrung sicher fahren.